Sonntag, 23. November 2014

Das Ende naht

Sweater: C&A // Skirt: H&M

Ich dachte heute nehme ich mir nochmal einen Moment und poste einen romantischen Look für euch. 
Das ganze vermittelt eine tolle, herbstliche Stimmung.

Leider muss ich euch sagen, dass dies vermutlich einer meiner letzten Looks sein wird. Tessi's wonderful world wird es voraussichtlich bald nicht mehr (zumindest nicht in diesem Umfang) geben.
Lookbook hat in seiner Bildqualität sehr nachgelassen. Das hat mich geärgert und führt mit dazu, lass Looks einstellen keinen Spaß mehr mach. 
Zudem werde ich künftig weniger Zeit haben und mich auf andere Dinge konzentrieren. Vielleicht werdet ihr hier demnächst noch Beiträge zu meiner Fotografie finden, aber auch die Bildqualität auf Blogger hat meines Erachtens nachgelassen.
Was genau passieren wird, kann ich also noch nicht sagen. Nur soviel: Ich trete kürzer, oder höre hier vielleicht auch auf. Es tut mir leid!

Sonntag, 16. November 2014

Kalte Jahreszeit



Ich sitze am Fenster und trinke einen Tee. Genau das habe ich schon die ganzen letzten Tage getan. Rumgesessen und Tee getrunken. Ich sehe auf die Straße hinaus, sehe Laub am Boden und Menschen in Anoraks. Es ist kalt geworden. Noch vor wenigen Monaten schrieb ich hier über Sommeraktivitäten, was völlig motiviert etwas zu unternehmen, wollte andere mit meiner Begeisterung mitreißen. Und nun wechsle ich nur noch gelegentlich den Standpunkt meiner Tasse Tee. Ab und zu sehe ich mir einen Film an oder knuddel eine Katze oder esse viel zu viel.
Obwohl das durchaus auch seinen Reiz hat, sehne ich mich nach etwas Aktivität, danach etwas zu erleben und nicht nur die dunklen Tage abzusitzen. Dafür dauert diese Jahreszeit viel zu lange an.
Ein Blatt löst sich vom Baum und segelt langsam zu Boden. Ich verfolge es mit meinem Blick. Ich nippe noch einmal an meinem Tee. Es reicht! - Ich sollte mal wieder in die Sauna oder ein Spa gehen, vielleicht auch eine neue sportliche Aktivität versuchen oder mich kreativ austoben. Alles nur nicht weiter rumsitzen und warten, dass die Bäume ihr prächtiges Farbkleid verlieren.

Damit es euch nicht genau so geht wie mir und ihr auch die kalten Tage etwas aktiver nutzen könnt, verlose ich exklusiv für meine Leser einen 
50 € Gutschein von mydays.
Dort findet ihr sicher eine Aktivität, die euch aus dem Trott der kalten Jahreszeit herausreißt und euch einen Herbst- bzw. Wintertag versüßt.



Teilnahmebedingungen:


1. Da ich mit dem Gutschein meinen Lesern eine Freude machen möchte, kann nur teilnehmen wer Leser dieser Seite ist, oder wer meiner Facebook-Seite folgt.

2. Die Teilnahme beschränkt sich auf Personen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

3. Um an der Verlosung teilzunehmen hinterlasst einen Kommentar oder sendet eine Email an tess.k.photography@googlemail.com mit Name, Emailadresse und einem Hinweis über welche Plattform ihr Leser meiner Seite seid.  

4. Teilnahmeschluss ist der 30.11.2014.

Sonntag, 19. Oktober 2014

Lookbook-Desaster

Shirt: Urban Outfitters // Leggings: Vero Moda // Belt: H&M

Ich weiß nicht was Lookbook verändert hat, aber die Bildquali dort ist neuerdings grauenhaft. Erst dachte ich, das ginge nur mir so, doch auch die Bildqualität der "TOP"-Blogger dort ist mangelhaft. Ich bekomme richtige Schwindelgefühle wenn ich das sehe. Geht es euch auch so? Ich persönlich habe schon gar keine Lust mehr etwas auf Lookbook einzustellen. Kennt ihr Alternativen?

Eigentlich wollte ich eucht diesen schönen Look hier präsentieren und etwas nettes dazu schreiben, aber irgendwie habe ich nach 1000 Versuchen die Bildqualität bei Lookbook zu verbessern gar keine Lust mehr.

Ärgerlich!

Samstag, 18. Oktober 2014

Dinge die ich dir nie gesagt habe - Part II


Es ist Karneval. Ich tanze auf einer Bank und singe laut Karnevalslieder und fühle mich frei.
Von weitem sehe ich meine Freundin sich einen Weg durch die Menge bahnen. Sie bleibt vor der Bank auf der ich tanze stehen und blickt hinauf. "Er ist hier!", schreit sie gegen die Lautstärke an. "Wer ist hier?", frage ich und tanze weiter. "Er!", sagt sie energisch und sieht mich eindringlich an. "Ich hab ihm erzählt, dass ich mit dir hier bin. Er schien sich sehr zu freuen. Wir kommen gleich zu ihm habe ich gesagt."
Mit einem Satz springe ich von der Bank. Die Karnevalslieder verstummen und mein inneres Ortungssystem schlägt an und sucht nach dir. Die Aufregung steigt von 0 auf Hundert! Es ist die fünfte Jahreszeit. Unsere Jahreszeit! Und noch vor 2 Tagen wolltest du mich dahin locken wo du feierst. Auch wenn wir das ganze Jahr nichts voneinander hören so höre ich doch spätestens an Karneval von dir. 
Ich laufe los, meine Freundin hinter mir her. "Er ist mit ein paar Leuten da vorne!"
Mein Schritt beschleunigt sich. Ich kann dich förmlich im ganzen Karnevalszelt spüren. 
Und auf einmal teilt sich die Menge und ich sehe dein wunderschönes Gesicht. Ich gehe zügig auf dich zu, tippe dir auf die Schulter. Du drehst dich zu mir um und grinst breit, schließt mich in die Arme und für einen Moment steht die Welt still. Während du mich hältst gibt es nur dich und mich und die Jahre, die uns verbinden. Ich will dich nicht loslassen und weißt dir geht es ähnlich. Doch ich habe weitergemacht. Schon vor vielen Jahren und du auch. 
Plötzlich dreht sich die Welt weiter, wir bemerken einen Blick von der Seite. Behutsam schiebst du mich ein Stück von mir und eine hübsche Blondine tritt ins Bild und du sagst "Das ist meine Freundin!" Sie ist wirklich nett, ich mag sie.

Kurze Zeit später laufe ich allein nach Hause.
Ich denke an all die Dinge, die wir erlebt haben. Und eigentlich wünschte ich, ich hätte dir je gedankt. Denn 8 Jahre ist es her... und du hast mich aufwachsen sehen und kennst die Entwicklung die ich gemacht habe. Ich danke dir für all die Freuden und all den Schmerz, die ich durch dich und mit dir erlebt habe und die mich geprägt haben und zu dem Mensch gemacht haben, der ich heute bin. Und dass du mir auch nach Jahren noch mit einer einzigen Umarmung ein Zuhause gibst.



Freitag, 10. Oktober 2014

Tess Kay Photography

Auch in Sachen Fotografie hat sich mal wieder ein bisschen was getan. Ich hatte letzten Monat ein Shooting mit der wunderbaren Nina Wirth. Diese habt ihr vielleicht auf schon auf Lookbook oder ihrem Blog besucht.
Es war auf jeden Fall ein guter Tag und es sind einige schöne Ergebnisse dabei rausgekommen.

Zudem hab ich auch an alten Fotos noch was gewerkelt. Passend zum Herbst gibt es darum noch ein herbsliches Foto von der wunderschönen Esther.

Weitere Fotos von mir findet ihr auf Facebook unter https://www.facebook.com/TessKayPhotography



Mittwoch, 8. Oktober 2014

Mobile Lovers


Mitten auf einem Platz in der Stadt steht ein Liebespaar. Behutsam legt er seine Hand auf Ihren Rücken, sie schmiegt sich an ihn. Sie sind sich nah, doch nicht beieinander. Statt ihn anzusehen, oder sich an ihn zu schmiegen schaut sie über seine Schulter hinweg auf ihr Handy. Er tut es ihr gleich. Er Sie scheinen gar eine Blockade füreinander zu sein, die sie von ihrem virtuellen Leben fernhält.
Irgendwas ist hier falsch.

Das neueste Banksy-Werk lässt mich auch nach wenigen Monaten immer noch nicht los. Also habe ich beschlossen darüber zu schreiben. Es zeigt ein heute weit verbreitetes Phänomen: Die Mobile Lovers, oder vielmehr die Mobile Society. 

Banksy's Mobile Lovers sind nie wirklich zu zweit, sondern ständig nur einen Klick von der virtuellen Welt entfernt. Selbst von den schönen Momenten scheinen sie abgelenkt. Sie haben nicht den Blick für die wesentlichen Dinge und ihre Welt, vermischt sich mit einer virtuell konstruierten.

Ich als Fotografin und Bloggerin bin viel in sozialen Medien unterwegs, dennoch aber stets bemüht diese mit einem kritischen Blick nicht zu sehr ins Zentrum meines Lebens rücken zu lassen. Soziale Medien und neuste Techniken bieten uns tolle neue Möglichkeiten, keine Frage! Dennoch sollte sie stets nur ein Bonus sein auf den man auch verzichten kann und nicht zentraler Bestandteil des Lebens. Zwischen Umarmungen und tiefsinnige Gespräche gehört ein Handy nicht zwischen, dessen sollte man sich bewusst sein.
Drum mache ich das Handy in letzter Zeit auch häufiger, wenn auch dennoch viel zu selten, mal aus und bin einfach mal nur erreichbar, für die Person, die mich gerade umgibt. Denn die Person ist live und wahrhaftig.

Dienstag, 7. Oktober 2014

Dinge, die ich dir nie gesagt habe

Dies ist der Anfang...

Es war einmal ein Mädchen. Sie besuchte die neunte Klasse einer städtischen Realschule.
Sie war 16. Abends waren Partys noch verboten. Vor allem unter der Woche. Sie verbrachte die Abendstunden vor dem Computer. Eines Tages schrieb ihr ein Junge aus einer anderen Klasse.
Sie antwortete ihm - aus Langeweile.
Sie schrieben immer öfters und vertrieben sich so die Abende. Kurze Zeit später riefen sein Kumpel morgens nach ihr, wenn sie das Schulgebäude betrat, um auf den Jungen aufmerksam zu machen. Beschämt ging sie schnell weiter. Der Kumpel war neu auf der Schule, sie kannte ihn nicht. Erster Eindruck: Hält sich für den Größten. Unsympathisch!
Eines Tages schrieb auch er ihr abends.
Auch ihm antwortete sie - aus Höflichkeit.
Sie tauschten Belanglosigkeiten aus. Das ging eine ganze Weile so.

Eines Tages war eine sportliche Veranstaltung der Schule. Sie saß mit ihren Freundinnen auf einer langen Bank und sah den Läufern zu. Sie am Rand, ihre Freundinnen daneben und neben diesen: Ganz viel Platz! Doch er setzte sich an ihr Ende der Bank, auf den Boden, wich ihr nicht von der Seite. Sie ahnte nicht, dass sie von dort an Seite an Seite einen anderen Weg zusammen gehen würden.

Es gingen Wochen ins Land, in denen sie sich immer besser verstanden. Er besuchte sie zu hause, bald kannten auch ihre Eltern ihn nur zu gut. Sie machten Stunden lang nur Blödsinn. Bei seinem Kumpel hatte er sich damit schon längst unbeliebt gemacht, aber das war egal.

Am Tag ihres Abschlusses sagte er ihr wie wunderschön sie in ihrem Kleid aussähe. Sie zog mit ihrer Klasse los, er mit seiner. Als sich ihre Wege durch Zufall im Laufe des Abend wieder kreuzten, erzählte ein Klassenkamerad ihr, dass ihr inzwischen so vertrauter bester Freund, ein Auge auf sie geworfen habe. Sie flog noch am selben Abend ins Ausland und nahm die Gedanken im Stillen mit sich. Jeden Abend weinte sie, weil sie ihn so vermisste. Und sie würde noch Jahre danach häufig weinen, weil er ihr fehlte.

Nach ihrer Rückkehr trafen sie sich weiterhin. Stundenlang durchstreiften sie die Straßen. Er blieb über Nacht bei ihr, auf dem Boden neben ihrem Bett. Während sie schlief, blieb er wach und betrachtete sie. Es vergingen nicht viele Wochen bis sie ein Paar wurden. Doch es hielt nicht.

Ab dem Tag als er sie verließ, schrieb sie immer wieder Briefe an ihn über Dinge, die sie ihm nie gesagt hat...