Sonntag, 19. Oktober 2014

Lookbook-Desaster

Shirt: Urban Outfitters // Leggings: Vero Moda // Belt: H&M

Ich weiß nicht was Lookbook verändert hat, aber die Bildquali dort ist neuerdings grauenhaft. Erst dachte ich, das ginge nur mir so, doch auch die Bildqualität der "TOP"-Blogger dort ist mangelhaft. Ich bekomme richtige Schwindelgefühle wenn ich das sehe. Geht es euch auch so? Ich persönlich habe schon gar keine Lust mehr etwas auf Lookbook einzustellen. Kennt ihr Alternativen?

Eigentlich wollte ich eucht diesen schönen Look hier präsentieren und etwas nettes dazu schreiben, aber irgendwie habe ich nach 1000 Versuchen die Bildqualität bei Lookbook zu verbessern gar keine Lust mehr.

Ärgerlich!

Freitag, 10. Oktober 2014

Tess Kay Photography

Auch in Sachen Fotografie hat sich mal wieder ein bisschen was getan. Ich hatte letzten Monat ein Shooting mit der wunderbaren Nina Wirth. Diese habt ihr vielleicht auf schon auf Lookbook oder ihrem Blog besucht.
Es war auf jeden Fall ein guter Tag und es sind einige schöne Ergebnisse dabei rausgekommen.

Zudem hab ich auch an alten Fotos noch was gewerkelt. Passend zum Herbst gibt es darum noch ein herbsliches Foto von der wunderschönen Esther.

Weitere Fotos von mir findet ihr auf Facebook unter https://www.facebook.com/TessKayPhotography



Mittwoch, 8. Oktober 2014

Mobile Lovers


Mitten auf einem Platz in der Stadt steht ein Liebespaar. Behutsam legt er seine Hand auf Ihren Rücken, sie schmiegt sich an ihn. Sie sind sich nah, doch nicht beieinander. Statt ihn anzusehen, oder sich an ihn zu schmiegen schaut sie über seine Schulter hinweg auf ihr Handy. Er tut es ihr gleich. Er Sie scheinen gar eine Blockade füreinander zu sein, die sie von ihrem virtuellen Leben fernhält.
Irgendwas ist hier falsch.

Das neueste Banksy-Werk lässt mich auch nach wenigen Monaten immer noch nicht los. Also habe ich beschlossen darüber zu schreiben. Es zeigt ein heute weit verbreitetes Phänomen: Die Mobile Lovers, oder vielmehr die Mobile Society. 

Banksy's Mobile Lovers sind nie wirklich zu zweit, sondern ständig nur einen Klick von der virtuellen Welt entfernt. Selbst von den schönen Momenten scheinen sie abgelenkt. Sie haben nicht den Blick für die wesentlichen Dinge und ihre Welt, vermischt sich mit einer virtuell konstruierten.

Ich als Fotografin und Bloggerin bin viel in sozialen Medien unterwegs, dennoch aber stets bemüht diese mit einem kritischen Blick nicht zu sehr ins Zentrum meines Lebens rücken zu lassen. Soziale Medien und neuste Techniken bieten uns tolle neue Möglichkeiten, keine Frage! Dennoch sollte sie stets nur ein Bonus sein auf den man auch verzichten kann und nicht zentraler Bestandteil des Lebens. Zwischen Umarmungen und tiefsinnige Gespräche gehört ein Handy nicht zwischen, dessen sollte man sich bewusst sein.
Drum mache ich das Handy in letzter Zeit auch häufiger, wenn auch dennoch viel zu selten, mal aus und bin einfach mal nur erreichbar, für die Person, die mich gerade umgibt. Denn die Person ist live und wahrhaftig.

Dienstag, 7. Oktober 2014

Dinge, die ich dir nie gesagt habe

Dies ist der Anfang...

Es war einmal ein Mädchen. Sie besuchte die neunte Klasse einer städtischen Realschule.
Sie war 16. Abends waren Partys noch verboten. Vor allem unter der Woche. Sie verbrachte die Abendstunden vor dem Computer. Eines Tages schrieb ihr ein Junge aus einer anderen Klasse.
Sie antwortete ihm - aus Langeweile.
Sie schrieben immer öfters und vertrieben sich so die Abende. Kurze Zeit später riefen sein Kumpel morgens nach ihr, wenn sie das Schulgebäude betrat, um auf den Jungen aufmerksam zu machen. Beschämt ging sie schnell weiter. Der Kumpel war neu auf der Schule, sie kannte ihn nicht. Erster Eindruck: Hält sich für den Größten. Unsympathisch!
Eines Tages schrieb auch er ihr abends.
Auch ihm antwortete sie - aus Höflichkeit.
Sie tauschten Belanglosigkeiten aus. Das ging eine ganze Weile so.

Eines Tages war eine sportliche Veranstaltung der Schule. Sie saß mit ihren Freundinnen auf einer langen Bank und sah den Läufern zu. Sie am Rand, ihre Freundinnen daneben und neben diesen: Ganz viel Platz! Doch er setzte sich an ihr Ende der Bank, auf den Boden, wich ihr nicht von der Seite. Sie ahnte nicht, dass sie von dort an Seite an Seite einen anderen Weg zusammen gehen würden.

Es gingen Wochen ins Land, in denen sie sich immer besser verstanden. Er besuchte sie zu hause, bald kannten auch ihre Eltern ihn nur zu gut. Sie machten Stunden lang nur Blödsinn. Bei seinem Kumpel hatte er sich damit schon längst unbeliebt gemacht, aber das war egal.

Am Tag ihres Abschlusses sagte er ihr wie wunderschön sie in ihrem Kleid aussähe. Sie zog mit ihrer Klasse los, er mit seiner. Als sich ihre Wege durch Zufall im Laufe des Abend wieder kreuzten, erzählte ein Klassenkamerad ihr, dass ihr inzwischen so vertrauter bester Freund, ein Auge auf sie geworfen habe. Sie flog noch am selben Abend ins Ausland und nahm die Gedanken im Stillen mit sich. Jeden Abend weinte sie, weil sie ihn so vermisste. Und sie würde noch Jahre danach häufig weinen, weil er ihr fehlte.

Nach ihrer Rückkehr trafen sie sich weiterhin. Stundenlang durchstreiften sie die Straßen. Er blieb über Nacht bei ihr, auf dem Boden neben ihrem Bett. Während sie schlief, blieb er wach und betrachtete sie. Es vergingen nicht viele Wochen bis sie ein Paar wurden. Doch es hielt nicht.

Ab dem Tag als er sie verließ, schrieb sie immer wieder Briefe an ihn über Dinge, die sie ihm nie gesagt hat...

Montag, 6. Oktober 2014

Jeanslatzhose

Jeans: H&M // Shirt: H&M 



Seit einer halben Ewigkeit suche ich die perfekte Jeanslatzhose. Neulich meinte ich sie gefunden zu haben. Eine helle, lockere, bequeme und schöne Latzhose. Ich war wirklich begeistert und mag sie sehr. Aber neulich habe ich eine gefunden, die mag ich noch mehr. Und da H&M gerade eine "Du bekommst 50 % auf die zweite Jeans"-Aktion hatte, habe ich direkt zugeschlagen. Jetzt sind meine zweite Jeanslatzhose und ich schwer glücklich.




Sonntag, 5. Oktober 2014

Wohninspiration

Inspiration: Weinkistenregal // Tafelwand


Neulich habe ich festgestellt, dass all meine Freunde ein Projekt haben. - Studium, Training für einen Marathon, Doktorarbeit.... Nur ich habe keins. Ich wollte aber eins. Ein Projekt bei dem ich hinterher auch ein Ergebnis habe. Also habe ich angefangen in meiner Wohnung zu werkeln. Dabei habe ich mich ein bisschen durch das Internet geklickt und nach Ideen gesucht. Direkt habe ich mich in die Idee einer Tafelwand für's Wohnzimmer verliebt. Nach 24 Stunden bedenkzeit bin ich schnurstracks in den nächsten Baumarkt spaziert und habe Tafellack gekauft, Rollen und Abdeckfolie und los ging es. Nach einem abendlichen Anstrich und zwei weiteren am nächsten Tag hatte ich schließlich eine bemalbare Wand. Zudem baue ich gerade ein Weinkistenregal. Wenn es fertig ist, wird es meine richtige kleine Wohnfülhöhle.

Und so sieht es zwischenzeitlich aus:



Samstag, 4. Oktober 2014

Der Wind streichelt sanft mein Gesicht

 Poncho: H&M // Skirt: H&M


Der Wind weht durch mein Haar, streichelt mein Gesicht. Herbstlicher Duft kitzelt meine Nase, ein Farbenspiel umtanzt mich. - Es ist Herbst!

So nass und ekelig der Herbst auch sein kann, so wunderschön kann er auch sein. Meine Lieblingsjahreszeit ist es definitiv nicht, aber die Mode des Herbstes macht das Negative wett. Die kuschelige Wohlfühl-Kleidung schenkt auch Wohlfühl-Stimmung. Nun haben wir einen goldenen Oktober. Das ist optimal um einen kurzarmigen Poncho mit einem mittellangen Rock auszupacken, hineinzuschlüpfen und einen schönen, ausgedehnten Herbstspaziergang zu machen.

Wie verbringt ihr eure Herbsttage? Und was haltet ihr vom Herbst?